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Bärbel Möllmann
Camera obscura Wien (Schlafzimmer)

Für ihre Aufnahmen verdunkelt Bärbel Möllmann die Zimmer einer Wohnung in Wien. Sie nutzt einen Vorhang, in dem eine Linse das Bild der Außenwelt auf die hinteren Wände projiziert. Totale Dunkelheit zwingt die Augen der Künstlerin zu geduldiger Aufmerksamkeit. Erst nach einigen Minuten ist sie im Stande, das Lichtbild zu erkennen und mit Hilfe einer Langzeitbelichtung aufzunehmen. Am Ende entsteht eine Addition von Bildern. Die Einrichtung der Wohnung vermischt sich untrennbar mit dem kopfstehenden Abbild der Stadtlandschaft, wie sie sich vor dem Fenster präsentiert. Als ob man zugleich in beide Richtungen blicken würde und dabei entscheiden kann, welchem Anblick die Aufmerksamkeit zugewandt ist, fesselt der Moment der Anschauung mit großer Unmittelbarkeit. Text: Kai Brückner / einsvonelf.de
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